Familie Rieck-Wien

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2013

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2013
Das Jahr 2013 hat wieder mit einer Super Vorstellung begonnen. Die vielen Feuerwerke bis hinaus nach Niederösterreich haben wir gesehen.
25.März 2013
Wieder in der Nacht ein schweres Lungenödem bekommen. Diesmal war ich sogar zweimal bewusstlos bis die Rettung gekommen ist. Ich wurde dann in das Wilhelminenspital auf die neue Notfallsaufnahme gebracht. Ich wurde sehr rasch angeschaut man hat mich wirklich Notfallsmäßig versorgt. Das Ärzteteam und das Pflegeteam hat ausgezeichnet harmonisch zusammengearbeitet.
Am Morgen hat mich die Stationsschwester begrüßt. Mit ihr habe ich auf der Entgiftungsstation zusammen gearbeitet. Somit hatte ich eine gute Verbindung. Nur diesmal war mein Lungenödem trotz massiver Entwässerung sehr lange in der Lunge zu hören. Am 26.bin ich in die Wiener Privatklinik gebracht worden. Am nächsten Tag hatte ich eine Herzangio mit Visitierung beider Nierengefäße. Mein Prof. wollte erkunden woher diese Lungenödeme immer in der Nacht kommen. Herz im Zustand wie bei der letzten Angio und die Nierenarterien nicht verengt Wir sind dann auf eine mögliche Ursache der Bluthochdruckspitzen gekommen. Stress ärger und in der Nacht sehr oft sehr arge Albträume aus meiner Kindheit und Jugend und aus meinem Berufsleben.
Es sind jetzt Medikamente abgesetzt worden und dafür etwas für die Nerven und gegen die Depression. Dann werde ich ab 16.Mai 2013 auch eine Therapie beginnen. Ich will die ganzen Dinge endlich vergessen, dann auch die Angst vor dem einschlafen ablegen und wieder zur Ruhe zu kommen. Ich will wieder normal arbeiten können oder ein Buch lesen. Bin gespannt wie es mir in ein paar Monaten geht. Seit der Medikamentenumstellung merke ich das sich einiges zum Guten verbessert hat. Ich denke daran dass sich mein Herz sicher bessern wird wenn der Psychische Druck weg ist.
Es ist aber so dass jedes Monat irgendetwas Neues kommt was mir Stress und Ärger bereitet. Jetzt gerade ist es meine Zusatzversicherung welche sich mit dem Abrechnen meines Taggeldes sehr lange Zeit lässt. Dann wurden mir von 60 Freizeitfahrten 52 vom FOND SOZIALES WIEN gestrichen. Weil ich eine Pensionserhöhung von 1,8% bekommen habe. Ich soll mir meine Fahrten sebst bezahlen. Das wäre eine sehr arge finanzielle Belastung. Mit dem Rollstuhl könnte ich schon einiges erreichen aber meine Gattin lässt mich nicht alleine fahren. Wenn ich auf sie achten muss das ich nicht zu schnell fahre brauche ich dafür die dreifache Zeit. Ich bin froh das meine Gattin mich nach 44 Ehejahren noch so umsorgt.

27.Mai.2013
Es vergeht kein Tag wo es keine Ärgernisse gibt.
Ich habe den FOND SOZIALES WIEN schon erwähnt. Jetzt bin ich gespannt was ich nun erleben werde.
Ich soll jetzt um eine Unterstützung für die Psychotherapie ansuchen. Ich nehme nicht an dass der Grenzwert anders ist als beim Fahrtendienst. Mir wurde es angeraten.
Die Krankenkasse hat für Psychotherapien sämtliche Kontingente gesperrt. Somit müsste ich mir die Therapie selbst bezahlen. Geht aber nicht weil ich kann mir keine €140.- bis €200.- in der Woche leisten das ganze mal 4 im Monat. Sie können sich die Belastung vorstellen. Für mich im Augenblick total zu vergessen. Nun wurden mir Wege aufgezeigt wo ich um Hilfe bitten kann. Ich werde es jetzt auch einmal ausprobieren wie weit man ansuchen kann. Die sehen alle das wir als Beamten am Jahresbeginn 1,8% Pensionserhöhung hatten. Macht 24,50 Euro aus. Belastungen werden aber jeden Tag höher. Beim Einkauf merke ich das wie schnell Waren des täglichen Lebens um 0,20 Cent bis 0,60 Cent teurer werden. Bei uns wird nichts weggeworfen auch wen es 1 Monat abgelaufen ist. Man kann es sich nicht leisten irgendwelche Produkte die €2.-  und mehr ksoten wegen Fristablauf wegzuschmeissen.
Ich werde noch auf drei Stellen ansuchen und hoffe das ich zumindest bis Dezember 2014 diese Hilfe bekomme. Ab 1.1.2015 ist es dann sehr leicht. Kredit ist weg, viele Lebensversicherungen sind weg die mit dem Kredit verbunden waren. Und es wird kein Kredit mehr genommen.Dan könnte ich mir auch die Therapie selbst weiter bezahlen.

Jedenfalls werde ich die nächsten Tage E Mails schreiben wie noch nie. Leider kann man keine Samme Mail versenden weil für jeden  oder jedes Amt gibt es andere Formulierungen.

31.Mai 2013

Wieder ein wohltuender Tag. Das Problem mit der Psychotherapie hat sich wunderbar gelöst. Ich hatte mein Problem der Generaldirektion der KFA vorgestellt und habe gefragt ob es nicht möglich wäre eine Lösung zu finden obwohl angeblich das Kontingent der Krankankassenplätze in der Psychotherapie gesperrt wurde. Ich wurde von einer Dame der KFA angerufen und man teilte mir mit dass ich auf Krankenkassenkosten diese Psychotherapie machen darf. Ein Stein fiel mir vom Herzen. Ich habe meinen Rollstuhl mit der doppelten Pension voll ausbezahlt. wieder ein großes Stück weg. Nun geht es langsam aber sicher Bergauf. Nur mehr die Quelle und Universal sind noch bis Dezember zu bezahlen dann bin ich auch da fertig. Im Dezember mit der doppelten Pension muss ich ein neues Bett für uns kaufen. Das alte ist schon eine Falle.Die Matratzen sind so dass wen ich zu weit um Rand rutsche das ich wie von einem Katapult am Boden lande. Dei Matratzen haben Tendenzen ständig zu wandern. Spalt zwischen den beiden Betten wird immer größer.
Dann geht es in die Endrunde. Ich will unbedingt mit 1.12.1914 mit dem Kredit fertig sein. Da bleibt dann mehr Geld im Monat über. Ich wünsche mir dass ich diesen Tag erlebe und feiern kann. Dann wird für meinen 70er gespart und für die goldene Hochzeit.
Ich kann ja auch mit dem Steuerausgleich in der Höhe von €2000.- rechnen Gina  mit €1000.-. Das reicht dann wieder als Aufzahlung zum Kredit.  Ich will unbedingt am 1.12.2014 fertig sein.

4.Juni 2013
Heute geht es wieder zum Service (Friseur) nach Himberg. Bin schon sehr glücklich. Ich werde pingelich wenn ich so lange Haare habe und bei der kleinsten Bewegung hinten am Hinterkopf trief nass bin. Gina muss wieder durchfärben. Das lasse ich mir gerne mehr kosten weil ich weis ganz genau dass wir immer bestens gestilt sind.

5.Juni 2013
Heute Beginn der Traumatherapie. Ich gehe ohne irgendwelche Vorbereitung in diese Therapie. Ich weiß es wird sehr schwer werden aber ich will es schaffen. Es ist mir sehr wichtig weil ich die Herzprobleme auf diesen ständigen Unterschwelligen Stress zurückführe. Ich lasse mich überraschen. Diese Therapeutin war die einzige welche auf mich eingegangen ist obwohl sie mich zuerst nicht übernehmen konnte. Jetzt bin ich gespannt ob wir weiter so gut zusammenarbeiten können.

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