Familie Rieck-Wien

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2008-2009 Kirchl.Hochzeit

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2008-2009
2008 war ein sehr schlimmes Jahr ich bin fast jeden Monat in der Klinik gelegen. Abwechselnd mit dem Herz oder den Knien oder mit dem Kreuz. Es hieß immer das Operationsrisiko ist zu hoch um meine Knie operieren zu lassen. So bin ich auch das erste Mal übers Neujahr in der Klinik gelegen von 2008 auf 2009. Gerade einen Tag vor meinem Geburtstag durfte ich nach Hause gehen. Es sind für den September 2 Augen Operationen vorgesehen. Linkes und rechtes Auge grauen Star. Vor der ersten OP hatte ich sehr große Angst. Die Operation war in maximal 12 Minuten fertig und ich durfte gleich am nächsten Tag nach Hause. 14 Tage später war dann das zweite Auge dran. Wieder nichts gespürt und es war genauso rasch erledigt. Ich habe nun weniger Nachtblindheit durch Blendung. Ich kann wieder gut sehen. Nur durch das Arbeiten am PC habe ich mir die Augen ruiniert. Ich brauche jetzt bald wieder neue Lesebrillen und neue Arbeitsbrillen. Kleine Schrift am PC sehe ich nicht mehr.
Nun kommt die schönste Aktion der letzten Jahre.
Wir haben doch a. 18.4.1969 standesamtlich geheiratet und die kirchliche Hochzeit immer wieder aufgeschoben. Nun zum 40. Jährigen Jubiläum habe ich mir gedacht dass wir die kirchliche Trauung machen. Dompfarrer Kanonikus Mag. Toni Faber war sofort begeistert von meinem Vorhaben und er hat uns zugesagt dass wir die Trauung in der Prinz Eugen Kapelle haben. Nun haben sich aber sehr viele Bekannte, Verwandte und Freunde angemeldet so dass ich mit 300 Personen rechnen konnte. Somit war diese Kapelle zu klein. So habe ich gebeten dass wir die Trauung am Wiener Neustädter Altar haben und den Brautsegen dann in der Prinz Eugen Kapelle unter dem von uns sehr verehrten Wunderkreuz. (Hier wächst als Laune der Natur einem Holzkorpus Christi ein wunderschöner schwarzer Bart EINE BAUMFLECHTE).
Nun ging es bei mir mit Oktober 2008 ans planen der Feierlichkeit und der Tafel. Der Ort und Zeit der Trauung waren schon fix. Jetzt ging es um den Blumenschmuck und die Musik. Am Wiener Neustädter Altar habe ich mir Blumen in den Farben blau und gelb gewünscht und in der Prinz Eugen Kapelle rot und weiß. Das Brautbuckett war vier rote Rosen und eine weiße. Diese sollen symbolisieren die vier Jahrzehnte die wir schon gemeinsam verbracht haben und die weiße für das kommende 5. Jahrzehnt. Das Brautkleid hatte die Farbe Gold. Weil weiß für eine 60 Jährige hätte dumm ausgesehen und ein farbiges Kleid in Rot oder Blau oder in einer anderen Farbe hätte wie ein Ballkleid ausgesehen. Aber das glatte lange Goldkleid mit dem schönen gestickten Bolero hat mir sofort gefallen. Als Musik habe ich mir nur Stücke aus dem Barock und Rokoko ausgesucht. Keinen Hochzeitsmarsch und kein AVE Maria weil diese Stücke schon abgedroschen sind. Diese beiden Stücke sind wohl schön. Aber für das Ave Maria braucht man eine wunderbare Stimme welche es singen soll und somit hatten wir nur reine Orgelstücke. Wenn sie sich das sechs Teilige Video der Hochzeit ansehen werden sie die Stücke hören.
Dann habe ich einen Bus bestellt weil dieser hat den Vorteil er ist billiger als alle Taxis zusammen und es sind alle gleichzeitig bei der Tafel. Zelebrant und Diakon sind auch zur Tafel gekommen. Die Tafel war im Schloss Wilhelminenberg. Wir hatten an diesem Tag wirklich schönstes Wetter.
Wir waren bei der Tafel 37 Personen. Am weitesten kamen Grant und Yvette Gietl aus Südafrika. Aus Europa war Heike 1000km gefahren. Dann aus den  verschiedensten Bundeländern. Es war für mich ein Traum schon beim Einzug in den Dom die vielen Leute zu sehen. Nach dem Brautsegen und dem niederlegen des Brautstraußes am Altar in der Prinz Eugen Kapelle sind wir dann durch das RIESENTOR aus dem Dom gegangen. Wir sind hier so fotografiert und gefilmt worden wie die größten Promis. Warum? Ganz einfach-das Riesentor wird nur bei Prozessionen Staatsbesuchen oder Staatsbegräbnissen geöffnet. Nach dem Ablegen des Brautstraußes am Altar hat dann Gina einen neuen Strauß aus lauter kleinen roten Rosen bekommen.



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