Familie Rieck-Wien

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2000-2007

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2000- 2007
Das Jahr 2000 war für mich ein schönes Jahr.
Ich habe den IMPERATOR CLUB gegründet. Die erste Fahrt hat uns auf den Semmering ins Hotel PANHANS geführt. Dann im August zum Millennium nach Budapest als Sonderzug. Es waren sehr viele Personen. Wir sind mit unserem Privatsalonzug nach Budapest keleti pu. Gefahren.
Bei der Abfahrt gab es ein Kaiserfrühstück wie es in historischen Aufzeichnungen gestanden ist. Es war ein sehr heißer Tag. In unseren Waggons war es bald drückend heiß trotz aller geöffneten Fenstern beidseits. Das hatte zur Folge das alle nur Cola oder andere nicht Alkoholhaltige Getränke tranken. Es war gut dass unser Wagon Fourgon in der Küche ein sehr großes Kühlabteilt hat. So konnte man genug Getränke mitführen.
In Budapest angekommen haben wir eine kleine Stadtrundfahrt gemacht und sind dann ins Restaurant GUNDL zum Mittagessen gefahren. Anschließend sind wir hinauf zur Burg gefahren. Es war schon sehr wildes Gedränge. Oben angekommen sind wir auf die Bastei gegangen und haben unsere Plätze eingenommen. Das Abendessen sollte so serviert werden das wir dann ohne Licht das angekündigte Jahrhundertfeuerwerk ungestört sehen konnten. Irgendwo hackte es und es wurde immer dunkler und dunkler und viele hatten nicht einmal mehr die Vorspeise. So kam dann ein furchtbares Chaos zustande. Es war ausgemacht dass wir nach dem Feuerwerk mit Polizeieskorte zum Bahnhof fahren. Wir sollten dann wieder als Sonderzug nach Wien fahren. Autobus war da aber keine Polizei und die Straßen waren so überfüllt das wir immer nur Meter für Meter weiterkamen. Das Ergebnis war das wir zwei Stunden zu spät am Bahnhof waren. Unser einziges Glück war das wir als Sonderzug fahren sollten und nicht an einem Regelzug angehängt weil der wäre scher ohne uns weg gewesen. So sind wir wohl im Zug aber die Mannschaft war weg. Bis mein Cousin Wind gemacht hat bekamen wir eine 1 Mann Mannschaft und es ging mit einer Irren Verspätung in die Heimat. Im Grenzbahnhof gab es keine Zugbegleiter Mannschaft. Gut das Gottfried Streckenkenntnis hatte und die Agenden des Zuführers übernehmen konnte. Ein Paar Leute welche in Bruck an der Leitha ausgestiegen sind haben gesagt sie brauchen sich nicht mehr umziehen und gehen so gleich zur Arbeit. So sind wir auch in Wien gerade so angekommen das jeder schon die erste U Bahn erwischt hat. Nur wer eine Reise macht kann etwas erzählen.
2000 haben wir uns angemeldet beim Kuratorium Pensionistenheime für ein Doppelapartement. Uns wurde erklärt nach 10-12 Jahren könnten wir damit rechnen aufgenommen zu werden Da ich gerne alles rechtzeitig ohne Druck auf dem Weg bringen will. Es wäre für uns zwei absolut bezahlbar.
2001 im Jänner bin ich wieder in der Klinik wegen einem Herzinfarkt gelegen. Am 11.1.2001 lag ich wieder auf dem Tisch der Angiologie. Nun habe ich mich entschlossen dass ich sofort jede Zigarette meiden werde. Ich wusste es wird hart aber ich habe meinen Willen zusammen genommen und habe es meinem Prof. sofort noch im Angioraum versprochen absolut zum Nichtraucher zu werden.
2002 das Jahr der Euroeinführung. Es war für mich eine Riesen Umstellung. Ich habe lange mich immer wieder erwischt dass ich alles in Schilling umgerechnet habe. Ich habe es damals als STILLE GELDABWERTUNG bezeichnet. Es wurde zuerst alles recht langsam teurer aber plötzlich sind die Preise in die Höhe geschnellt. Das habe ich beim Einkaufen gesehen. Jeder Einkauf wurde von Tag zu Tag teurer Heute will ich gar nicht mehr zurückrechnen. Mich würde sonst der Teufel holen. Eine Leberkäsesemmel kostet jetzt 28 Schilling!!!! Beim Essen im Restaurant darf man gar nicht umrechnen weil sonst steht man auf und geht. Ohne Konsumation.
Die Jahre bis 2007 haben immer wieder kleinere Klinikaufenthalte gehabt. Sonst keine Weltbewegenden Ereignisse. Nur das sich Renate langsam aber stetig weniger bei mir sehen lies. Obwohl ich ihr angeboten habe die Fahrtkosten zu ersetzen. Gina hat sich von mir überreden lassen doch heuer nach ihrem 60. Lebensjahr sofort in Pension zu gehen. Ich habe mir ausgerechnet wie viel Urlaub sie noch hat und wie Viele Nachtdienststunden und Gutstunden sie noch hat. Dann hat sie noch einen Krankenstand gehabt. Sie hat sich Beide Füße (Hallux) operieren lassen. Somit ist sie bis 30.Juni noch arbeiten gegangen und mit
1.Juli 2007 ist sie in Pension.
Ich habe es sehr begrüßt jedoch gehofft dass ich mit ihr einiges unternehmen könnte. Bahnreisen, Ausflüge. Aber es wurde bei mir immer ärger mit dem gehen.


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