Familie Rieck-Wien

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1956-1958 RETZ Caritasheim

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23.2.1956                                                                                                       
Entwicklungsprüfung vom 21.2.1956 des Schulpsychologischen Dienstes (AUSZUG)
Durchschnittliche Begabung. Sprach- und Soziale Reifungsrückstände. IQ 102. Unsicherheit in Orthographie, langsames lesen. Beides  scheinbare Folge einer im Abklingen befindlichen Legasthenie wobei dem Buben auch eine starke Dominanzstörung nachgewiesen werden konnte. Lernverwahrlosung mit großen Wissenslücken. Klassenwiederholung kaum zu umgehen.
6.7.1956                                                                                                                      
KÜST Frau Steinböck ist der Junge für das kommende Schuljahr für das Kinderheim RETZ (Turm Hof) vorgeschlagen, braucht männliche Führung. Lernmäßig schlecht. Großmutter wieder im Amt will den Buben wieder übernehmen. ABGELEHNT! 14 tägiger Ferialbeurlaubung zugestimmt.
21.7.1956                                                                                        
KM über Auftrag der Großmutter wieder im Amt will den Buben wieder aus dem Heim nehmen. Der KM die Notwendigkeit der Belassung im Heim klargelegt.
23.11.1956                                                                            
Großmutter hat mit 1.11.1956 Hausbesorger Posten aufgegeben und ist nun dauernd bei der KM wohnhaft. Felberstraße 106/3/38
28.12.1956                                                                       
Terminerhebung.KM zu Hause nicht angetroffen, auf der Straße gesprochen. Sie wird voraussichtlich nach Straßburg heiraten und will den Buben dann mitnehmen. Dies wird sich bis Anfang Februar entscheiden, bis dahin will die KM der Buben im Heim belassen, da die Großmutter dem Kind alles nachsieht und bei der kleinsten Ermahnung der Buben durch die KM, riesiger Verdruss heraufbeschwört. An dieser uneinheitlichen Erziehung müsste der Junge Schaden erleiden. Auch macht die KM einen unguten Eindruck und ist an dem Kind wirklich nicht sehr interessiert. Weiterverbleib im Heim wird beantragt. Führungsbericht eingeholt.
30.11.1956                                                                                                
KM ist nun geschieden, Alimente 200.-Schilling monatlich. Die Großmutter wohnt jetzt ebenfalls bei der KM. Dem Buben wurde ein eigenes Bett aufgestellt. Weihnachtsurlaub wurde vom 22.12. bis 31.12.1956 gewährt. Urlaubsschein wurde abgeholt.
27.2.1957 Aktenvermerk (Führungsbericht)
Der Bub besucht die .Klasse Volksschule der Öffentlichen Schule in RETZ in Niederösterreich. Die Lernerfolge sind seinem Wissen und seiner Intelligenz entsprechend nicht genügend (5). Seine Interessen sind sehr tief durchgreifend, die Ausführung oberflächlich,
große Phantasie, Neigung zur Unwahrheit, sehr sensibel, Willen tritt in den Hintergrund. Nervös, schneller Sprechvorgang, Stottern, Kameradschaftlich, spricht überheblich, gutes Verhältnis zu der Erzieherin, zartes Kind, aber sehr gute gesamt körperlicher Verfassung. Gewicht 31kg
5.3.1957
Jahresbericht an die KÜST abgefertigt.
13.4.1957                                                                                             
Dem Buben wird ein Osterurlaub vom 19.4. bis 23.4.1957 gewährt. Die KM ist einverstanden
5.6.1957                                                                                                  
Die KM ist seit 6.4.1957 als Postfacharbeiterin im Postamt Wien 101(Westbahnhof) mit einem Verdienst von 509.-Schilling monatlich, von 19-21 Uhr oder 20-24 Uhr beschäftigt. Die Großmutter bezieht eine Rente von 354.-Schilling monatlich. Der Junge kann einen Ferienurlaub vom 15.7. bis 29.7.1957 antreten. Die KM ist mit der Urlaubsgewährung einverstanden, sie wurde über die Ankunft des Kindes informiert und ersucht den Betrag von 11.- Schilling bis 25.6.1957 für die Fahrt einzuzahlen. Die KM will den Buben nach dem Urlaub wieder in Eigenpflege übernehmen. Urlaubsschein abgeschickt. Um Stellungnahme der Heimleitung zu der Übernahme des Buben in häusliche Pflege wurde gebeten.
20.9.1957                                                                                 
Niemanden angetroffen. Nachbarin gibt an das die KM vormittags meist zu Hause ist. KM ins Amt bestellt.
24.9.1957                                                                                   
Neuerlich um Stellungnahme der Heimleitung wegen Übernahme des Buben in häusliche Pflege gebeten.
9.10.1957
M teilt mit dass sie den Buben momentan nicht übernehmen kann, da sie seit Anfang Oktober im 24 Stundendienst (bei der Post) ist und dadurch den Buben nicht ordentlich beaufsichtigen könnte. Außerdem möchte sie das Kind nicht während des Schuljahres herausnehmen, da es eine plötzliche Versetzung in ein fremdes Milieu seinen Lernerfolgen schaden könnte.
29.11.1957 (Weihnachten) Urlaubsansuchen eingelangt
                  
 Hausbesuch Fehlbesuch, KM ins Amt bestellt
4.12.1957 Hausbesuch Fehlbesuch.
KM nochmals geladen.
5.12.1957
FÜHRUNGSBERICHT: Bub neigt sehr zur Schlampigkeit und seine Aufgaben bedürfen der ständigen Kontrolle der Erzieherin. Der Bub zeigt für alle Dinge großes Interesse und ist bestrebt dieses Wissen weiter zu erzählen. Der Bub verfügt über große Phantasie dadurch besitzt er auch eine gewisse Neigung zu Unwahrheiten. Er spricht auch sehr schnell und gerät dadurch oft ins Stottern. Das soziale Verhalten in der Gruppe ist kameradschaftlich. Er ist ein guter Kerl und lässt sich meist von anderen Buben übertölpeln. Der Bub ist sehr hilfsbereit und führt seine manuellen Arbeiten gerne aus. Peter hängt sehr an seiner Großmutter die ihm regelmäßig schreibt und ihn auch immer besucht. In dem letzten Brief hat ihm auch seine Mutter ein paar Zeilen dazugeschrieben. Verhältnis zwischen dem Buben und Lehrer ist gut. Körperliche Verfassung ist zufriedenstellend.
Großmutter im Amt ist mit einem Weihnachtsurlaub des Buben einverstanden, KM hat wahrscheinlich auch Urlaub.
27.12.1957
Buben und M zu Hause angetroffen. Der Junge ist ein lieber aufgeschlossener Bub; sehr guter Schüler, liest sehr viel und kann angeblich sehr gut und schön singen (Chor der Retzer Turmspatzen) KM ist mit ihm sehr zufrieden und hat ihm zu Weihnachten eine Schiausrüstung gekauft. Wohnung in Ordnung und sehr sauber.
4.3.1958                                                                                          
Großmutter und KM sprechen im Amt vor, wollen den Buben aus dem Internat nehmen, da die KM zu viel bezahlen muss und auch die Großmutter herangezogen wird! Aussprache mit dem Vormund! KM macht wenig günstigen Eindruck. Leumundsnote eingeholt.
14.3.1958                                                                                   
Nach Auskunft der Bundes Polizei Direktion Wien ist die KM 2x (1938) vorbestraft. Außerdem wurde über sie von der Polizei Direktion Wien (Büro zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten und des Mädchenhandels) am 29.8.1957 wegen §6/3 Geschlechtskrankheiten Gesetz eine Verwaltungsstrafe von 60.-Schilling oder 3 Tage Ersatzarreststrafe verhängt. Sie wird in ihrem Wohnbereich nicht ungünstig beleumundet.
28.5.1958                                                                        
Großmutter und KM sprechen hier am Amt vor möchten den Buben unbedingt aus dem Heim nehmen. Nach Rücksprache mit Vormund;   KM für nächsten Freitag ins Amt bestellt.
10.6.1958                                                                                            
KM nicht erschienen, nochmals für den 20.6.1958 vorgeladen.
23.6.1958                                                                                              
KM spricht hier am Amt vor, zeigt sich bei der Aussprache sehr unvernünftig. Urlaubsschein wurde unterfertigt.
27.6.1958                                                                                        
Großmutter Ausfolgeschein übergeben, Niederschrift bezüglich der Verantwortung über den Buben aufgenommen.
17.7.1958                                                             
Lt. Standesmeldung der KÜST wurde der Bub am 6.7.1958 der Großmutter übergeben.
19.8.1958
Buben zu Hause angetroffen, sieht gut aus. Großmutter sorgt liebevoll für ihn und scheint ihn sehr zu verwöhnen. Peter at eine Verletzung an der rechten Schläfe, er wurde zum Arzt geschickt. Ansonsten macht der Junge einen aufgeweckten Eindruck. Wohnung sehr sauber.
17.9.1958
Buben gesehen, ganz gut gehalten, sehr lebhaft. Er besucht die zweite Klasse Hauptschule in der Schwegler Straße.
21.11.1958 Schulnachfrage
Schüler mit etwas phantastischen Vorstellungen, der gelegentlich wegen wirklichen oder vermeintlichen Vergehen gegen die Schulordnung von anderen ausgenützt oder zu gelinder Weise erpresst zu werden droht. Schwänzt auch die Schule (zum Beispiel 12.12.1958 nachmittags bei seinem Freund Karl Reinisch zu Besuch) 15.12.1958 am Christkindlmarkt spazieren. Dienstag den 16.12.1958 8-11 Uhr im Nonstop Kino in der Mariahilferstraße. KM und Großmutter berufstätig SCHLÜSSELKIND!!!!

So wurde ich in Retz wieder in die 4.Klasse Volksschule gesetzt. Ich hatte jetzt eine Lehrerin, und eine Erzieherin. Wo man doch in einem Gutachten schrieb der Bub braucht eine männliche Erziehungsperson.
Ich war noch keine 7 Tage im Turmhof wurde ich zum Heimleiter gerufen. Ein Mann der ständig dunkle Sonnenbrillen trug heute würde ich sagen wie ein Mafiosi. Nun begann etwas wo ich nicht wusste wie mir geschieht. Der Heimleiter streichelte mich drückte mich an sich. Nur hatte er immer einen sehr stacheligen Gesichtsbart der mir weh tat und ich dadurch immer wegrückte. Bevor ich gehen sollte durfte ich in eine Schachtel greifen wo zusammengeklebte Zuckerln lagen. Ich griff zu bedankte mich artig und ging wieder. Ich musste immer öfters zum Heimleiter. Dass das niemanden aufgefallen ist ist mir heute noch schleierhaft. Er wurde immer zudringlicher ich musste mich ausziehen und auf seinem Schoß Platz nehmen. Er streichelte mich jedes Mal höher bis er an meinen Penis angekommen ist. Eines Tages hat er plötzlich seine Hose aufgemacht und hat mir seinen Penis hingehalten und hat gemeint ich soll ihn streicheln. Dieser wuchs und wuchs ich war erschrocken als im plötzlich etwas rausspritzte. Er fragte mich ob ich das beim nächsten Mal auch ausprobieren will. So schnell konnte ich nicht schauen musste ich wieder zu ihm kommen. Diesmal sperrte er die Türe seines Büros zu Ich musste die Hose ausziehen und er nahm meinen Penis und spielte sich damit. Da merkte er dass ich eine geringe Phimose hatte. Es tat weh er wollte immer mir die Vorhaut zurückziehen. Eines Tages war er zu heftig und er hatte das was er wollte. Die Vorhaut ganz zurückgeschoben und konnte sie nicht mehr in die Normalposition bringen. Mein Penis wurde rot und immer dicker. Ich hatte arge Schmerzen. Hinter der Verengung war der Penis schon auf eine Größe einer Männerfaust angeschwollen. Er zog mich rasch an und führte mich auf die Krankenstation. Er sprach mit der Schwester und ich wurde in ein Bett gelegt und bekam einen Thermophor mit Eiswürfel aufgelegt. Die Schmerzen haben etwas aufgehört und die Schwellung etwas zurückgegangen. Erst nach vier Tagen konnte die Schwester den Penis mit Vaseline eincremen und die Vorhaut wieder zurückschieben. Ab da an war ich für den Heimleiter nicht mehr interessant. Ich sah aber in Folge immer wieder Buben welche die „GESCHENKE“ des Heimleiters in Händen hatten. Nun wurde ich auf eine neue Gruppe verlegt wo ich wieder eine Erzieherin hatte. Diese war sehr jung gegenüber den anderen. Ich kannte sie schon da sie des Öfteren bei uns als Wechselerzieherin war. Sie war hübsch. Sie war aus einer bekannten Retzer Familie. Sie war zu uns immer sehr nett. Strafen gab es bei ihr in einer Art die angenehm war. Sie strich uns Fernsehen oder Radio. Sie stellte immer wenn wir alle im Bett lagen den Radio zwischen Dienstzimmer und Schlafsaal und stellte ihn auf sanfte Musik. Ich schlafe gerne mit Musik ein. Dann durften wir auch die Sendung „HALLO TEENAGER“ anhören. Jedoch wenn meine Kollegen wieder einmal einen dummen Tag hatten und ein Affentheater machten gab es keinen Radio.
Ich war sehr oft der einzige der sich das im Dienstzimmer anhören durfte. Eines Tages musste ich noch am Abend alleine Baden gehen und sie gab mir Anweisungen was zu waschen sein. Bei dieser Gelegenheit at sie die kleine Phimose entdeckt und auch dass ich der Bestentwickte Junge der Gruppe war. Ich war ja fast 1 ½ Jahre älter als die Jungs auf der Gruppe. Von da an hat sie sich langsam aber sicher an mich heran gemacht. Zuerst mit streicheln, dann mit küssen. Ich wurde von ihr peinlichst genau Aufgeklärt. Von da an durfte ich wenn sie Dienst hatte bei ihr im Dienstzimmer schlafen Munter wurde ich am Morgen in meinem Bett. Sie hat mich hinaus getragen. Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag. Diese Nächte müsste ich bis zum hellwerden bei Ihr schlafen. Sie zog mich immer mehr an sich heran und rieb sich an mir. Sie nahm einen Fuß zwischen Ihre Beine und rieb rhytmisch und dabei stöhnte sie. Sie wurde dabei öfters grob in dem sie mir ihre Nägel eingesetzt hat und mich kratzte. Sie bemühte sich immer meinen Penis hart werden zu lassen und hat sich draufgesetzt und ist auf mir geritten. Dabei wurde sie sehr oft grob. Einmal hat beim Turnen meine Lehrerin gefragt woher ich die immensen Kratzer her habe. Habe ich gesagt sie durch einen Sturz in einen Dornenbuch bekommen zu haben. Die Erzieherin bildete mich echt zu ihren Sexsklaven aus. Ich lernte richtig schmusen, richtig streicheln, und richtig lecken. Sie hat meinen Penis sehr oft im Mund. Ich durfte erst spritzen wenn sie es erlaubt hat.
Wehe wenn es trotzdem ohne Kommando geschehen ist bekam ich mit der Zahnbürste Schläge auf die heikelste Stelle (Eichelkranz). Aber mit den Borsten voran da war ich oft blutig.
Ein Dinge war so krass dass ich noch heute davon Träume. Sie hatte die Menstruation und wir hatten ja kein Licht an. Als ich munter wurde bin ich erschrocken alles war voll Blut mein Gesicht meine Haare das Bett der Polster und die Wand und meine Hände. Dieses Szenario verfolgt mich noch immer.
In der Schule habe ich auch einige Mal gefehlt meist nach ihrem Nachtdienst war ich in der Früh so müde dass ich beim Frühstück eingeschlafen bin. Da durfte ich mich niederlegen und sie rief in der Schule an ich sei krank ich fühle mich nicht wohl. Meine Leistung in der Schule ließ wieder nach. Ganz klar Es fiel niemanden auf.
Was hätte man gesagt wenn ich diese Erlebnisse damals wem erzählt hätte. Später habe ich es getan und ich wurde wieder als Lügner und Phantast hingestellt.
Februar 1958 wurde der Heimleiter im Gericht Korneuburg verurteilt wegen anderen Kindern. Mich hat ja niemand gefragt. Die Erzieherin hat in ihren Führungsbericht schon Vorsorglich geschrieben: „ Der Bub verfügt über eine große Phantasie dadurch besitz er auch eine Neigung zur Unwahrheit“!!!! Im Juli 1958 war der Spuck vorüber. Sie können mir glauben ich bin zuerst vom Heimleiter überfahren worden und dann 18 Monate von der Erieherin.
Nun zu dem Aktenvermerk vom 14.3.1958 bezüglich meiner Mutter. Ich will nicht sagen dass meine Mutter eine Heilige war. Nein, sie ist aber oft mit den falschen Leuten zusammen gekommen. Zuerst eine Freundin mit der sie immer in das Kaffee mit den Tischtelefonen gegangen ist. Dann im Dienst hat sie es gerne mit den jungen Postlern getrieben. Nur nach Hause konnte sie nicht gehen so ging man halt ins Stundenhotel. Sie hatte dabei das Pech das diese sehr oft von der Sitte überprüft und kontrolliert wurden. Da muss sie einem Beamten aufgefallen sein. Ergebnis war dann die Verwaltungsstrafe. Klar ist mir in dieser Zeit aufgefallen dass sie plötzlich immer viel Geld hatte, sich Kleider und Gablonzer Schmuck gekauft hat. Sie war auch oft im Nachbarhaus bei einer Frau wo der sie immer half Tüten kleben. Dabei haben die zwei die blödesten Ideen. Haben auf Inserate von Fremdenlegionären geschrieben. Dann war es eine Zeit wo alle Monat ein neuer Onkel kam. Keiner hat sich um mich gekümmert.
Es ging nur um SEX. Ein einziger war nett zu mir der war aber in kürzester Zeit bei meiner Mutter abgemeldet. Sie können es selbst nachlesen kaum geschieden ist schnellstens ein neuer Mann an ihrer Seite. Nur die dümmste Idee war das sie der Fürsorge sagt sie ziehe nach Straßburg und nimmt mich mit. War ich ihr hier immer im Weg wäre ich es noch mehr in Straßburg gewesen. Sie hatte leider auch immer Pech mit den Männern. Der erste fiel im Krieg. Der zweite war ein Spieler. Der dritte war keine Weisheitsleuchte, und der vierte war ein schwerer Alkoholiker (einen Kasten Bier am Tag).
15.3.1971 ist sie an Lungenkrebs elendig erstickt und liegt nun in Hard am Bodensee am Friedhof. Zusammen  mit ihrem vierten Mann und ihrer Nachfolgerin.
Was ich noch schreiben will ist dass ich nie eine Schiausrüstung von ihr bekommen habe. Genauso wenig ist sie mit mir Baden gegangen. Ich habe meine Mutter nie in einem Badeanzug und schon gar nicht nackt gesehen.
19.8.1958 Die Verletzung war ein Furunkel an der Schläfe. Ich ging zum Hausarzt welcher diesen sofort in Vereisung öffnete ausdrückte drainierte und Verband. Fertig. Nach ein paar Tagen Drain raus. Ich war geheilt.
Nun zu der Phase mit der Schwegler Schule. Hier ging auch alles schief was nur schief gehen konnte. Da in der Bubenklasse meiner Stufe schon alles besetzt war hat man mich in eine Mädchenklasse gesetzt. Ich als einziger Junge. Das war aber nicht heiter sondern ein ständiger Spießrutenlauf. Dann war es mir zu bunt. Ich ging lieber in ein Museum (Am liebsten Völkerkunde Museum und Kunsthistorisches Museum).  Siehe Erziehungsbesprechung vom 20.3.1959. Da bin ich so oft gewesen dass es aufgefallen ist. Ich wurde oft angesprochen von Aufsehern. Meine Verantwortung war immer Auftrag vom Lehrer mir Sachen anzusehen und dann einen Aufsatz darüber zu schreiben. Dies hat gewirkt. In meiner Klasse war hinter mir noch eine leere Bank.
Diese Bank war immer eine Strafe (angeblich) da saß dann immer ein Mädel und der Lehrer. Wenn man sich umgedreht at hieß es immer „VORNE SPIELT DIE MUSIK“. Da es dann meist hinter mir dann ein Gekicher gab. Habe ich mir einen kleinen Spiegel besorgt und habe den so abgeschirmt das es hinten nicht sichtbar war ausgerichtet auf das Mädel. So bin ich drauf gekommen dass der Lehrer nach dem er sich hinten hingesetzt hat das Mädel aufs WC ging und dann ohne Höschen zurück kam. Dann hat sich der Lehrer mit ihrer Scham gespielt.
Ich habe dann einmal diese Bank rechts von mir geschoben das nichts mehr hinter mir war. Der Lehrer kam und ordnete an das die Bank wieder hinter mich kam. Auch das habe ich bei der Psychologin Dr. AGRICOLA gesagt. Ergebnis große Phantasien und Lügen. Siehe Eriehungsberatung 26.6.1959 wo diese Gutachten nochmals hervorgehoben wird und mich als unglaubwürdig hingestellt. WEM HÄTTE ICH MICH DA NOCH ANVERTRAUEN KÖNNEN???????
Heute wäre so etwas nicht mehr möglich. Aber auf Grund des Gutachtens hat die MA11 keinen Grund gesehen irgendetwas zu unternehmen. Deshalb unterstelle ich der MA11 mangelnde Sorgfaltspflicht und Verhinderung einer Strafanzeige. In Kenntnis der Fakten hätte zumindest eine Erhebung stattfinden müssen. Aber man hat alles unterlassen. Wie ich auch von anderen Heimkindern gehört habe hat diese Frau Dr. AGRICOLA alle ähnlichen Fälle wo es um sexuellen Missbrauch und Gewalt gegenüber Kindern ging genauso alles ins Reich der Phantasie und Lüge verschoben hat. Es sieht sogar aus wie wenn System hinter dem Ganzen stand. Es durfte nichts aufkommen.


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