Familie Rieck-Wien

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1948-1952

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2.3.1948 Trockenmilch
14.09.1948 Fehlbesuch
11.10.1948
Kind gesund, lebhaft, tadellos gepflegt, von der Großmutter sehr verwöhnt. KM klagt über Wortkargheit, Interessenlosigkeit des Gatten der zwar dem Kind nichts tut, sich aber nicht mit ihm befasst. Sie will arbeiten gehen, weil Lohn des Gatten unzureichend ist. Kind nun endlich als außerehelich erklärt!
Man betrachte her das Datum meiner Geburt. Fast drei Jahre hat es gebraucht bis mir die eheliche Geburt genommen wurde.
15.3.1949                                                                                              
Das Kind ist sehr lieb (Bild 002), sehr gut gehalten und ist ein sehr lebhafter Bub. Die Großmutter ist für ihn der Mutterersatz. Für das Alter der Frau, große Belastung aber sie ist ausgezeichnet sauber. Verhältnisse weiter unverändert.
30.6.1949 Fehlbesuch
5.7.1949                                                                                             
Liebes, gut erzogenes Kind. Verhältnisse unverändert
22.10.1949                                                                                             
Sehr lebhafter Bub, sehr gut gehalten. Verhältnisse unverändert
23.12.1949                                                                                            
Mdj. Angetroffen, ist lieb und freundlich, ist gleich mit seinem Tretauto, dass ihn offensichtlich viel Freude macht. Verhältnisse unverändert
20.5.1950                                                                                        
Großer, gutentwickelter Bub. Sehr lebhaft oft übermütig, leicht korrigierbar. Er freut sich über seine kleine Schwester. Er ist nicht eifersüchtig. Mutter pflegt die Schwester. Der Bub bleibt der Großmutter überlassen.
3.6.1950                                                                                                   
KM angeroffen. Alles in Ordnung . Großmutter ist mit dem Kind sehr zufrieden.
22.8.1950                                                                                              
KM auf der Straße getroffen. Kind geht es gut. Er ist aber nicht bei ihr aber immer bei der Großmutter zu finden.
2.1.1951                                                                                                   
laut Mitteilung der Großmutter ist das Kind am 14.12.1950 in das Wilhelminenspital eingeliefert worden wegen Mittelohrentzündung (Bronchitis). Nach der Entlassung ist die Großmutter mit dem Kind in den 14.Bezirk in die Penzingestraße 136/ eingezogen. Sie hat dort einen Hauswartposten bekommen.
21.1.1951                                                                              
Auskunfts- und Jugendamtsakt an das BJA Penzing gesandt.
27.1.1951                                                                                                
Kind bewohnt mit der Großmutter eine Zimmer Küche Wohnung. Peter ist nach der Mittelohrentzündung etwas kränklich. Seine Großmutter betreut ihn liebevoll, ärmliche Verhältnisse Großmutter wurde ins MBA zur Fürsorge bestellt.
26.2.1951                                                                                                             
Peter besucht den Städtischen Kindergarten in der Cumberland Straße 81, soll gesund sein. Die Großmutter hat im Haus mehrere Bedienungen.
16.3.1951 Kindergartennachfrage                                                                           
Der Bub ist für sein Alter sehr groß, ängstlich, Pflege recht gut.
23.5.1951                                                                                  
Peter erlitt durch einen Sturz vom Fahrrad eine schwere Gehirnerschütterung, war im Wilhelminen Spital auf der Kinderabteilung. Er kann derzeit den Kindergarten nicht besuchen, er hängt sehr an seiner Großmutter, er will in kein Erholungsheim. Die Großmutter wurde zur Untersuchung geladen wegen Bewilligung der Pflegestelle.
20.8.1951                                                                                                      
Peter ist gesund, sonnengebräunt. Er ist bei Schönwetter im Penzinger Strandbad. Die Großmutter hat Bedienungen, sorgt liebevoll für das Kind. Wurde abermals zur Untersuchung aufgefordert.
13.11.1951                                                                                        
Peter ist im Kindergarten die Großmutter wurde nochmals aufgefordert zu Untersuchung zu kommen, Abnahme des Kindes angedroht!
20.11.1951 Kindergartennachfrage                                                                         
Das Kind ist sehr gut gehalten, ist sehr laut, ordnet sich in die Gemeinschaft ein.
2.1.1952                                                                                                                   
Das Kind am 2.2.1952 zur Erholung nach Spital am Semmering  für 5 Wochen. Peter zeigt die vielen Sachen die er zu Weihnachten erhalten hat. Unveränderte Verhältnisse.
6.5.1952 Hausbesuch                                                                                                        
Peter fährt am 28.5.1952 nach Gaaden zur Erholung, er war nicht in Spital am Semmering, da er noch nicht geimpft. Das Kind ist oft auf der Straße, besucht keinen Kindergarten. Großmutter angehalten besser auf den Buben zu achten.
8.9.1952                                                                                                
50 Schillinge wird als Beihilfe zum Kauf einer Schultasche für Peter, zu Händen der Großmutter Rieck Marie beantragt. Der KV ist unbekannt. Die KM ist wieder verheiratet, gibt der Großmutter nur die Kinderbeihilfe für Peter. Die Großmutter ist geschieden, erhält 250.- Schilling Alimente und erhält 110.- Schilling Reinigungsgeld monatlich.
28.10.1952                                                                                                
Peter besucht die 1.Klasse Volksschule. Zeigt ganz nette Schreibarbeiten, die Großmutter hat weiter ihre Bedienungen im Haus. Sie wurde wieder in die Lungenfürsorgestelle wegen der Bewilligung der Pflegestelle bestellt.

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